WER ?

WölflingeDie Meute „Ikki“ wurde 1995 von den Leitwölfen Ginseng und Joe gegründet. Davor existierte schon einmal eine Meute im Stamm Hattstein, die Meute Roter Adler. Seit Mai 1999 sind Eva Schamberg (Äffchen) und Isabel Maria Tölle (Isa) Meutenführerinnen und seit Herbst 2001 ist auch Dennis Matlis (Schlafmütz) im Team. Alle drei haben einen Kurs für Meutenführung besucht. Ein solcher Kurs mit pädagogischen Grundlagen ist zusammen mit der Absolvierung eines Erste-Hilfe-Kurses und dem Mindestalter von 16 Jahren Vorraussetzung für den Besitz der Jugendleitercard (Juleica), die Äffchen und Isa auch haben. Mittlerweile hat Äffchen ihr Abitur gemacht und ist als Meutenführung nicht mehr aktiv. Momentan sind wir 15 Wölflinge in der Meute im Alter von sieben bis elf Jahren. Wir heißen: Tobias, Antonia, Larissa, Christopher, Sarah, Marcel, Sven, Fynn, Steven, Hendrik, Annika, Jasper, David, Nadine und Daniel. Innerhalb unserer Meute gibt es zwei Rudel, „Wolfstatze“ und Bagheera“. In letzterem sind die jüngeren Wölflinge, „Wolfstatze“ sind die älteren. Für einige Spiele oder den Heimdienst, den wir wie alle anderen Gruppen zweimal im Jahre machen müssen, ist die Einteilung der Meute in Rudel praktischer.

WAS ?

Wir treffen uns einmal in der Woche um zu singen, toben, basteln, Geländespiele durchzuführen oder um uns zu verkleiden. Wenn das Wetter es zulässt sind wir draußen. Im Vordergrund steht immer, dass wir lustig sind und uns als Gruppe verstehen. Zudem lernen wir etwas über die Natur und die Pfadfinderarbeit mit ihren Aufgaben. Die Arbeit unserer Stufe ist an das Dschungelbuch von Rudjard Kipling angelehnt, in dem Mowgli seine Umgebung kennenlernt, bevor er zu den Menschen geht. Auch das macht ein Wölfling eines Tages: er verlässt die Meute und ist dann Sippling in einer Pfadfindersippe.

Alles in allem jedoch sind wir ein wilder, oft lauter Haufen, in dem die Einzelnen jedoch schon lernen sollen gemeinschaftlich etwas zu erleben und als Gruppe etwas selbst zu erarbeiten. Dazu passt das Wölflingsversprechen:

Ich will ein guter Freund sein und unserer Reglen achten, sie lauten:

  1. Ein Wölfling hilft wo er kann;
  2. Ein Wölfling nimmt Rücksicht auf andere.

In unserer Chronik halten wir die einzelnen Meutenstunden durch kurze Aufsätze und Bilder fest und jeder Wölfling hat ein Jagdbuch, wo sich nach und nach Liedtexte, Bekannntmachungen und Infos über Pfadfinder anhäufen. Wir Wölflinge unternehmen keine großen Wanderungen, nehmen aber an allen Pfingst- und Nikolausfahrten des Stammes teil. 1997 besuchten wir zusätzlich das hessische Meutensommerlager und im Sommer 2000 unternahmen wir, die Meute Ikki, ein eigenes Lager mit dem Thema „1001 Nacht“. Im Sommer 2002 machen wir ein Lager zum Thema „Wölfling & Natur“. An Pfingsten übernachten wir immer in Zelten, wir Wölflinge meistens in einer Jurte, das ist ein großes schwarzes Zelt in dem man auch stehen kann. Dann können wir drei Nächte lange aufbleiben und mit den anderen des Stammes zusammen am Feuer sitzen, essen und singen. Tagsüber machen wir Geländespiele bei denen wir oft einen Schatz finden müssen. An der Nikolausfahrt übernachten wir in einer Jugendherberge und abends kommt der Nikolaus, sagt was man gut und was man schlecht gemacht hat und straft mit der Rute, verteilt aber auch Plätzchen. Die Fahrten und Lager sind immer lustig, wenn auch oft verregnet, und stärken das Gruppengefühl, denn von nichts kommt nichts. Das Zelt muss gemeinsam aufgebaut werden und das Gemüse schneidet sich auch nicht von selbst.

Wir lösen das Band der Hände, das Band der Herzen bleibt bestehen, mit Allzeit Bereit und Gut Jagd!

 

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